6. April 2005Anwesend: - Klaus Werner, Anlieger-Initiative Haagstraße - Dr. Rainer Klar, BI Umweltverträgliche Mobilität im Schwabachtal e.V. - Gerd-Michael Haak und Manfred Hollfelder, FDP - Wolfgang Winkler, Grüne Liste und Mieterverein - Andreas Brock, Lokale Agenda 21 - Sabine Klier, ÖDP - Robert Thaler, SPD - Utz Graafmann, Sitzungsleitung
Entschuldigt:
- Kurt Greiner, IG Altstadt (Gastteilnehmer) - Hans Weller, Freundeskreis Erlanger Altstadt - Klaus Bärthlein, Bürgergemeinschaft - Dr. Jürgen Tendel, Bund Naturschutz - Harald Bussmann, Grüne Liste - Pia Tempel-Meinetsberger und Bernd Nürmberger, HuGV - Dr. Max Hubmann, CSU-Fraktion - Thomas Geldmacher, 1. AC
Unentschuldigt: - Resi Langhammer, Hotel- und Gaststättenverband - Initiative Bohlenplatz - Tilo Fuchs, BI Verkehrsberuhigung Erlanger Altstadt - BI verkehrsber. nördl. Innenstadt - Bürger für die Goethestraße e.V.
1. Nachbearbeitung der letzten Sitzung Aus der letzten Sitzung sind bisher folgende Punkte offen/unerledigt geblieben: a) Parkraumüberwachung: Bewusstseinsbildung durch Fotodokumentation(Bärthlein) b) Erfahrungen mit Sponsoring der Firmenabos bei Siemens: Das Schreiben wurde in der Sitzung vorgelegt. Es wurde am 5. April verschickt. Hier warten wir nun die Antwort ab. c) Agenda und Agenda-Beirat: Nachdem die Frage immer noch unklar ist ob das Altstadtforum Mitglied des Agenda-Beirates ist oder nicht wird vereinbart, dass Herr Brock über die IZE (Initiative Zukunftsfähiges Erlangen) beantragen wird das AF als Mitglied aufzunehmen. d) Runder Tisch Schiffstraße: Utz Graafmann berichtet, dass das Thema Fußgängerzone Schiffstraße in enger Kooperation mit der Verwaltung im Zusammenhang mit der Ausweisung der Innenstadt als Sarnierungsgebiet behandelt wird. Es wird diskutiert, ob das der richtige Weg ist und ob nicht das Thema Schiffstraße unabhängig davon weiterbetriben werden soll. Es wird beschlossen, den bisherigen Weg über die Sarnierung beizubehalten um die Massnahme nicht isoliert, sondern in die gesamte Entwicklung eingebunden zu sehen und zu lösen.
2. Redoutensaal Utz Graafmann berichtet über den aktuellen Stand der Dinge. Demnach gibt es eine Vorentscheidung gegen das u.a. vom AF betriebene Angebot der "Initiative Redoutensaal als Bürgersaal". Utz Graafmann berichtet desweiteren, dass es von Seiten der Vereine aktuell Überlegungen für ein Bürgerbegehren gibt. An diesem ist das AF nicht beteiligt.
Unabhängig davon wird beschlossen, dass das AF weiterhin das Angebot der "Initiative Redoutensaal als Bürgersaal" weiterbetreibt und unterstützt.
3. Förderverein Altstadtforum Der Förderverein wurde im Herbst zur Unterstützung des Altstadtforums gegründet. Utz Graafmann erinnert daran, dass alle Mitglieder im AF auch dem Förderverein betreten sollten. Bei einigen Mitgliedern ist das noch nicht der Fall.
Derzeit gibt es folgende Aktivitäten bei Förderverein: a) Präsenz von Altstadtforum inkl. Förderverein und AltstadtZeitung mit einem Infotisch b) Verwendung und Einführung des Altstadtlogos c) Aufbereitung, Filterung und Konkretisierung der Arbeitsliste aus dem Brainstorming d) Belebung des Martin-Luther-Platzes e) AltstadtZeitung
4. Parkraumüberwachung Es besteht Einigkeit darüber, dass die Fehlbeparkung im Bereich der Altstadt zunehmend zu einem Problem wird und insbesondere den Erfolg von Sarnierungsmassnahmen gefährdet. Nachdem nun von Seiten der Verwaltung festgestellt wurde, dass die Parkraumüberwachung unter dem Strich keine Kosten verursacht, soll das zum Anlass genommen werden, neben der Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit (siehe unter 1a.) auch noch einmal von Seiten des AF energisch eine Ausweitung der Überwachung zu fordern.
Nachdem die Aufgabenkritik in der Verwaltung eine Reduzierung des Überwachugnspersonals unter bestimmten Voraussetzungen ergeben hatte besteht nun die Situation, dass einerseits die Voraussetzungen dafür noch nicht erfüllt sind, andererseits aber bereits eine Reduzierung erfolgt ist.
Es wird vereinbart, dass Utz Graafmann einen Entwurf für ein Schreiben an den OB in dieser Sache in den Verteiler gibt und nach (auch stillschweigender) Genehmigung verschickt.
Des Weiteren wurde angeregt, auch die zunehmende unerlaubte Durchfahrt am Bahnhof sowie Geschwindigkeitsübertretungen in der Altstadt durch eine stärkere Überwachung zu reduzieren.
5. Stellungnahme zum Buskonzept Eine Stellungnahme wurde von der Arbeitsgruppe vorgelegt. Wie Herr Dr. Klar erläutert, bezieht sich diese auf die Leitlinien des Altstadtforums. Auf darüber hinausgehende Überlegungen/Forderungen wird verzichtet. Statt dessen wird noch einmal die Notwendigkeit eines umfassenden Mediationsverfahren zur Auflösung der diversen Zielkonflikte betont.
Der Entwurf soll noch einmal redaktionell überarbeitet und in den Verteiler gegeben werden. Nach (auch stillschweigenden) Genehmigung wird dieser dann an Herrn Bruse weitergeleitet.
6. Leerstände in der Altstadt Die Problematik hat sich in den letzten Wochen offenbar weiter zugespitzt. Es stellt sich die Frage, ob hier Handlungsmöglichkeiten bestehen. Wichtig wäre es z.B. einen Magneten im Norden zu schaffen, um im Wettbewerb zur Südstadt zu bestehen.
Die Diskussion ergibt, dass die schon unter 4. diskutierte Problematik der Fehlbeparkung nach Ansicht der Teilnehmer eine wesentliche Ursache für die Probleme in der Altstadt darstellen. Die durch die Sarneirung der Hauptstraße geschaffenen breiteren Gehwege stehen praktisch nicht zur Verfügung , da diese von verbotswidrig parkenden Autos belegt werden.
Es wird als schwierig und teilweise auch nicht wünschenswert angesehen, im Norden einen Magneten zu schaffen. Dennoch wurde beschlossen, dass hier ggf. Gespräche mit Vermietern zu führen sind.
Das AF wurde von den Erlanger-Nachrichten angesprochen ob es für ein Streitgespräch mit dem Wirtschaftsreferenten zur Verfügung stehen würde. Utz Graafmann macht darauf aufmerksam, dass ein solches Gespräch auch die Thematik Arcaden betreffen könnte. Bezüglich der Arcaden ist das Altstadtforum bekanntlich neutral. Dennoch wurde beschlossen, dass ein Gespräch Beugel-Altstadtforum ohne Einbeziehung der Arcadenthematik anzustreben sei.
7. Taxisstellplatz mittlere Hauptstraße Das AF wurde von einem Taxiunternehmer angesprochen, ob ein zusätzlicher Taxistellplatz in der mittleren Hauptstraße wünschenswert ist. Nach Diskussion wurde beschlossen, das nicht weiterzuverfolgen. Die Flächen in diesem Bereich sollten zunehmend als Aufenthaltsbereiche z.B. mit gastronomischer Bewirtschaftung genutzt werden. Eine Manifestierung einer verkehrlichen Nutzung durch ein oder zwei Taxistellplätze wird daher nicht einvernehmlich gewünscht.
Als Idee wurde eingebracht, eine Rufsäule in diesem Bereich unterzubringen.
8. Runder Tisch ML-Platz und Hauptstraße Wurde aus Zeitgründen vertagt
9. Sonstiges a) Problematik Plakatierung für Kulturschaffende b) Fahrradproblematik am Bahnhof Beide Punkte wurden aus Zeitgründen vertagt
Die Sitzung wird pünktlich um 22 Ur geschlossen. Die nächsten Termine sind am - Donnerstag, 7. Juli - Donnerstag, 15. September - Donnerstag, 10. November jeweils um 20 Uhr im Marketender.
Utz Graafmann
|