Erfolge und Aktivitäten des Altstadtforums

Vor Gründung des AltstadtForums im Jahr 2001 wurde der Altstadt-Begriff in Erlangen kaum genutzt. Man sprach, wenn überhaupt, von der "Nördlichen Innenstadt". Viele Geschäftsleute und Bewohner in diesem Bereich hatten das Gefühl, "vergessen" worden zu sein. Immer mehr Aktivitäten wurden auf den Süden verlagert. Eine relativ hohe Zahl an Leerständen war die Folge. Die Angst war groß, dass die Abwärtsspirale nicht mehr aufzuhalten ist. Dringender Handlungsbedarf war vorhanden.

Am 10. Januar 2001 haben sich einige Organisationen erstmalig gemeinsam Gedanken über die Zukunft der Altstadt gemacht. Es ist deutlich geworden, dass es für die Altstadt weder eine Lobby, noch breit akzeptierte Visionen gab. Es gab zwar viele aktive Personen und Organisationen in der Altstadt, jedoch waren diese praktisch nicht miteinander vernetzt. Das Ergebnis war die Gründung des AltstadtForums, mit dem Ziel, diese Lücken zu schließen.

Einigkeit bestand darüber, dass man als Altstadt den gesamten Bereich der historischen Innenstadt zwischen den Stadtmauerstraßen versteht. Dieser Bereich umfasst die historische Altstadt und die historische Neustadt. Damit war die mittlerweile in Erlangen breit akzeptierte und positiv besetzte Begrifflichkeit Altstadt manifestiert.

Im Laufe des Jahres 2001 wurde zwischen den Mitgliedsorganisationen ein Leitbild und Leitlinien entwickelt. Damit gab es erst einmal eine klare Zielvorstellung für die Altstadt und einen Leitfaden zur Umsetzung dieses Ziels.

Als Organisationsform wurde ein Bündnis aus Organisationen gewählt. Dabei gilt das Einstimmigkeitsprinzip, d.h. man hat auf Mehrheitsentscheidungen, aber auch auf hierarchische Strukturen, wie einen Vorstand verzichtet. Im Laufe des Jahres 2001 wurden weitere Organisationen geworben, sich am neu gegründeten AltstadtForum zu beteiligen. Ende des Jahres waren alle im Stadtrat vertretenen Parteien, sowie alle für die Altstadt maßgeblichen Organisationen Mitglied.

Zu Beginn stand die Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund. In einer Infoveranstaltung am 4. Juli 2001 wurden Verbände und Organisationen informiert, am 11. Juli 2001 veranstaltete das AltstadtForum eine Podiumsdiskussion mit Parteien und OB-Kandidaten, in der die "neue Altstadt" thematisiert wurde. Am 20. September folgte eine Veranstaltung für den Einzelhandel. Außerdem wurden Leitbild und Leitlinien in einer Broschüre mit einer Auflage von 15.000 Stück veröffentlicht. Die Internetseite www.altstadtforum.de wurde ins Netz gestellt. Viele Gespräche mit Presse, Verwaltung, Politik, Stadtwerken und anderen Personen rundeten die Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 2001 ab.

In einem Schreiben an die Fraktionen im Stadtrat wurden diese gebeten, die Leitlinien des AltstadtForums umzusetzen. Damit war also erstmalig auch der Stadtrat mit den Wünschen des AltstadtForums konfrontiert.

Am 5. Februar 2002 veranstaltete das AltstadtForum eine weitere Podiumsdiskussion mit den damaligen OB-Kandidaten (Siegried Balleis(CSU), Claudia Bittner(Grüne Liste), Matthias Faigle(FDP), Frank Höppel(ÖDP), Wolfgang Vogel(SPD) und Utz Graafmann (Moderator) im Frankenhof. Es wurden dort folgende Themen diskutiert: Gefahr eines Strukturwandels in der Altstadt?, Verkehr und Erlanger-U, ÖPNV und der Konflikt Goethestraße, Bürgerbeteiligung in der Altstadt.

Weitere Themen, mit denen sich das AltstadtForum im Jahr 2002 beschäftigt hat: Agenda-Beirat, Stärkung des Einzelhandels, dynamisches Parkleitsystem, Zusammenarbeit mit der BI Spardorfer Straße, Bessere Leitung des Verkehrs am Schlachthof zur Förderung des Erlanger-U, Spielplatzsituation in der Altstadt.

Auch die Arcaden stehen im Jahr 2002 auf der Tagesordnung. Hier war jedoch schnell klar, dass kein Konsensbeschluss erreichbar ist, weshalb das Thema im AltstadtForum zukünftig nicht weiter behandelt wurde.

Mit der Entlastung von Jahnstraße und Haagstraße für den Durchgangsverkehr sowie der Förderung des Nordast der Westtangente und damit Entlastung von Pfarrstraße und nördliche Hauptstraße durch ein Abbiegeverbot von Pfarrstraße in die nördliche Hauptstraße am Martin-Luther-Platz konnten wichtige Verbesserungen in der Altstadt erreicht werden.

Die Homepage www.altstadtforum.de wurde im September 2002 vollständig überarbeitet und neu ins Netz gestellt.

Die Forderung nach einer Umgestaltung Hauptstraße und Martin-Luther-Platz zeigte Wirkung und es bestanden erste Hoffnungen, dass hier endlich Taten vom Stadtrat beschlossen werden. Schon sehr früh hat das AltstadtForum sich erfolgreich darum bemüht, die noch sehr unterschiedlichen Interessen von Einzelhändlern, diversen Organisationen und Anwohnern zu moderieren und eine gemeinsame Stellungnahme zur konkreten Ausführung der Umgestaltung zu erarbeiten. Diese wurde dann am 13. Mai 2002 vorgelegt und am 12. Juli 2002 noch einmal konkretisiert. Diese Stellungnahme ist (leider nicht vollständig) in die Planungen eingeflossen.

Im Jahr 2003 erfolgte die Umgestaltung von Hauptstraße und Martin-Luther-Platz, damit erfolgte ein wichtiges Signal und ein nachhaltiger Impuls für Sanierungen und Modernisierungen von Seiten einiger Eigentümer in diesem Bereich. Am 13. Mai 2004 wurden im AltstadtForum in einem "Runden Tisch Hautstraße" Erfahrungen und Verbesserungswünsche gesammelt und an Politik und Stadtplanung weitergegeben.

Das AltstadtForum hat sich schon früh dafür eingesetzt, den Martin-Luther-Platz von parkenden Autos und Taxen zu entlasten.

Das wurde auch so vom Stadtrat beschlossen und führte anschließend zu erheblichen Diskussionen bis hin zum Bürgerentscheid Taxistellplatz, in der sich das AltstadtForum mehrheitlich durchsetzen konnte.

In Verbindung mit dem geplanten Ausbau der Bahn stand auch die Entscheidung an, die Westtangente endgültig zu realisieren, indem die Unterführung Münchener Straße und Unterführung Martinsbühler-Straße insbesondere für den Busverkehr ausgebaut wird. Leider erfolgte im Stadtrat eine anderslautende Entscheidung.

In der Sitzung vom 14. Juli 2003 stellt Utz Graafmann ein Konzept vor, die Marketingbemühungen des AltstadtForums für die Altstadt zu verstärken. Es wurde die "Arbeitsgruppe Altstadtmarketing" gebildet. Schon zu diesem Zeitpunkt war die "Weiterentwicklung zu einer juristischen Person" (später dann Förderverein) als Option vorgesehen.

Als Grundlage für die weitere Arbeit der "Arbeitsgruppe Altstadtmarketing" wird im Herbst 2003 ein Brainstorming durchgeführt, in dem hervorzuhebende Eigenschaften der Altstadt, Verbesserungspotenziale sowie Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten herausgearbeitet wurden. Dieses Brainstorming wurde in mehreren Arbeitssitzungen aufgearbeitet, gefiltert und in ein Marketing- und Kommunikationskonzept für die Altstadt umgesetzt. In diesem sind bereits zentrale Ideen, wie eine AltstadtZeitung, ein AltstadtLogo und viele weitere Ideen enthalten. Das Konzept wird bis heute fortgeschrieben, um erledigte Punkte gekürzt und um neue Ideen ergänzt.

Am 8. Dezember 2003 wird die umgestaltete Hauptstraße und der Martin-Lutherplatz eröffnet. Sehr bald zeichneten sich Probleme durch wildes Parken in dem umgestalteten Bereich ab. Das AltstadtForum setzt sich seitdem intensiv für stärkere Kontrollen ein.

Weitere Themen, die im Jahr 2003 verfolgt wurden: Gefahr des Verkaufs von Palais Stutterheim, Wiederaufnahme der Planungen für das dynamische Parkleitsystem, Mediation für ÖPNV, Leerstände in der Altstadt.

Im Mai 2004 wird ein Wettbewerb zur Findung eines AltstadtLogos ausgeschrieben. Es gehtn über 60 Entwürfe ein. In einer öffentlichen Umfrage wurden dann Siegerentwürfe ermittelt, aus denen eine Jury dann das endgültige Logo gewählt hat. Dieses wurde von Monika Mende gestaltet.

Das Logo soll zunehmend in der Altstadt verwendet werden. Zu Festen und besonderen Anlässen werden z.B. die Altstadtfahnen aufgehängt, die in Wechsel mit der Frankenfahne das Stadtbild prägen.
Das Logo wird auch auf vielen Parktickets verwendet, die im gesamten Stadtgebiet aus den Automaten gezogen werden.

Am 22. Juni 2004 wird aus dem "Arbeitskreis Altstadtmarketing" der "Förderverein AltstadtForum" gegründet. Gründungsmitglieder sind die meisten Mitgliedsorganisationen im AltstadtForum und einige engagierte Privatpersonen.

Im Juni 2004 beginnen die Planungen für eine AltstadtZeitung. Dabei setzt sich der Vorschlag durch, eine in Eigenverantwortung herausgegebene, monatliche AltstadtZeitung herauszugeben. Die redaktionelle Verantwortung übernimmt Dr. Jürgen Tendel.
Die erste Ausgabe erscheint dann am 1. Oktober 2004 und seitdem regelmäßig und pünktlich zum 1. eines jeden Monats (Ausnahme: Doppelausgabe im Sommer).

Nicht nur mit Hilfe der AltstadtZeitung macht das Altstadtforum immer wieder über die Medien auf die Altstadt aufmerksam. Auch die Erlanger-Nachrichten und andere Zeitungen berichten immer wieder über die Altstadt und das AltstadtForum oder deren Projekte. Auf diese Art und Weise kommt die Altstadt zunehmend wieder ins Bewusstsein der Erlanger.

Im Sommer 2004 erfolgt eine Ausschreibung der Stadt Erlangen mit dem Ziel, den Redoutensaal zukünftig in privater Hand zu betreiben. Um zu verhindern, dass eine ausufernde gastronomische Nutzung erfolgt, wird beschlossen, unter Moderation des AltstadtForums eine Bietergemeinschaft zu bilden, die sich im Wesentlichen aus Ehrenamtsorganisationen zusammensetzt. Obwohl diese Bietergemeinschaft letztendlich gegenüber der heutigen Betreibergesellschaft unterlegen ist, konnten doch auf diese Art und Weise viele Verbesserungen im Nutzungsvertrag mit diesem Betreiber erreicht werden.

Um eine bessere Nutzung des ÖPNV zu erreichen, wird am 5. April 2005 in einem Schreiben Kontakt mit Siemens aufgenommen. In einem Gespräch berichtet der Standortleiter Hopfengärtner von den bisherigen Erfolgen der Förderung des Umweltticket durch den Arbeitgeber Siemens. Das AltstadtForum bemüht sich nun in Gesprächen mit weiteren Arbeitgebern darum, diese Erfolge zu übertragen.

In unzähligen Gesprächen mit Erlanger Bürgern, Funktionsträgern und den Fraktionen wirbt das AltstadtForum regelmässig für die Belange der Erlanger-Altstadt.

Das AltstadtForum bemüht sich um eine weitere Beruhigung in Glocken-, Schiff- und Theaterstraße.Um die teilweise widersprüchlichen Interessen und Wünsche der Anlieger zu ermitteln und zu einer möglichst einvernehmlichen Lösung zu kommen,führt das AltstadtForum gemeinsam mit der Stadt Erlangen am 6. Juni 2005 und am 20. Februar 2006 den "Runden Tisch Glocken-, Schiff- und Theaterstraße"durch. Dort wurden einige Beschlüsse zur Ausschilderung und Nutzung dieses Bereiches gemeinsam mit Anwohnern erarbeitet und mittlerweile auch umgesetzt.

Im Juli 2005 wird unter der Adresse www.altstadt-erlangen.de ein neuer Internetauftritt für die Altstadt freigeschaltet. Hier werden alle Informationen über AltstadtForum, Förderverein und die diversen Projekte gebündelt. Sie sind teilweise auch über eigene Adressen erreichbar, z.B. www.altstadtlogo.de, www.altstadtzeitung.de, www.altstadtbier-erlangen.de
Außerdem sollen nach und nach hilfreiche Informationen zur Erlanger Altstadt veröffentlicht werden. Neben Altstadtlinks bietet die Seite auch Serviceinformationen wie Karten und eine Wetterprognose.

Das AltstadtForum ist in der "Arbeitsgruppe Koordinierung" des Stadtentwicklungsprojektes "Soziale Stadt" aktiv. Soweit möglich, bringt es auf diese Art und Weise die Leitlinien des AltstadtForums in die Stadtentwicklungsplanung ein.

Im Juli 2005 beklagt das AltstadtForum die unhaltbaren Zustände am Bahnhof. Der Bahnhofsvorplatz ist mit schrottreifen und wild parkenden Fahrrädern vollgeparkt. Neben der Behinderung von Besuchern, insbesondere Rollstuhlfahrern, handelt es sich hierbei auch um ein optisches Problem. Die Stadt greift hier mittlerweile durch und beseitigt notfalls die störenden Fahrräder.

Am 22. Juli 2005 erfolgt der offizielle Anstich des AltstadtBiers. Dieses wurde von Jochen Buchelt kreiert und in Partnerschaft mit der Steinbachbräu hergestellt.

Das AltstadtBier soll mit dazu beitragen, das Altstadt-Bewußtsein und die Identität mit der Altstadt zu fördern. Dazu werden eigene Bierfilze und eine Banderole für die Henkelflasche entwickelt.Das AltstadtBier war ein großer Erfolg. Es wird regelmässig wieder neu aufgelegt.

Im November 2005 erscheint unter dem Motto "Es bewegt sich was in der Altstadt - Machen Sie mit" ein Flyer heraus, in dem die Aktivitäten des Fördervereins vorgestellt werden. Er soll auch bei der Mitgliederwerbung helfen.

Gemeinsam mit der Stadt Erlangen und dem City-Management bewirbt sich das AltstadtForum um Anerkennung und Förderung als Modellkommune im Rahmen des öffentlich-privaten Kooperationsmodells "Leben findet Innenstadt". Das Modellprojekt wurde von der Oberen Baubehörde in München ausgeschrieben. Die Besonderheit ist die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Hand.
Viele Projekte und Ideen aus dem AltstadtForum (insbesondere aus dem Förderverein) konnten in die Bewerbung eingebracht werden.
Letztlich sicher mit ein Grund, warum die Bewerbung erfolgreich war und die Arbeit an "Leben findet Innenstadt" im Mai 2006 beginnen konnte.

Das AltstadtForum wurde gebeten, sich am Umweltmotto 2007 der Stadt Erlangen zu beteiligen und bringt sich hier seitdem aktiv ein.

Im Juli 2005 tritt die Initiative Hauptstraße dem AltstadtForum bei. Von dieser wird eine massive Beeinträchtigung durch nächtliche Aktivitäten im Bereich der nördlichen Hauptstraße beklagt. Das AltstadtForum bringt am 10. November 2005 eine konkrete Forderungsliste zur Lösung dieser Probleme in die Diskussion ein. Ein Teil davon wurde mittlerweile umgesetzt bzw. angekündigt. Dazu gehört auch die Aufhebung der Sperrzeitverkürzung im Jahr 2005 und die Rückkehr zu verlängerten Sperrzeiten.

Auf dem Altstadtfest 2005, dem Erlanger Frühling 2006 und dem Altstadtfest 2006 ist das AltstadtForum mit einem Infostand aktiv.
Als Werbung für die Altstadt werden Luftballons mit Altstadtlogo an Kinder verteilt. Das Gas dazu wird von Karin Henneberger gesponsert.
Derartige Infostände sind wichtig, um für die Altstadt zu werben und das Logo ins Bewusstsein der Erlanger zu bringen.

Die Forderung des AltstadtForums nach Durchführung eines Mediationsverfahrens zur Lösung des Zielkonfliktes zwischen dem Wunsch nach einer möglichst guten ÖPNV-Anbindung der Altstadt einerseits und der hohen Belastung von Anwohnern durch Busse andererseits wird wieder aufgenommen und soll im Rahmen von "Soziale Stadt" eingebracht werden.

Im Januar 2006 startet das AltstadtForum gemeinsam mit Citymanagement, Marktbeschickern, Anliegern und Stadt eine Initiative zur Aufwertung des Erlanger Marktes.
Das Ziel ist es, den Markt so wieder zu einem interessanten und gut besuchten „Frischezentrum“ in der Altstadt zu entwickeln.
Dazu ist es notwendig, eine flexiblere Marktsatzung zu beschließen und den Markt in der Öffentlichkeit zu bewerben.

Mit einer Auftaktveranstaltung startet das AltstadtForum am 15. November 2005 eine Serie von "Treffen der Gewerbetreibenden in der Altstadt". Die Gewerbetreibenden sollen stärker aktiviert werden. Ziel ist eine stärkere Profilierung des Gewerbes in der Altstadt.

Am 1. März 2006 stellt sich die "Initiative Jugendhaus" vor. Diese berichten von den Bemühungen, ein Jugendhaus zu finden, in dem sich Jugendliche ungezwungen und ohne Konsumzwang aufhalten können. Auf der Sitzung am 22. Juni kommt aus den Reihen des AltstadtForums der Vorschlag, Räume neben dem ehemaligen Atelier Pinsel auf Eignung zu prüfen. Die Bemühungen waren schließlich erfolgreich, nicht zuletzt wegen des persönlichen Engagements von Wolfgange Winker (Grüne Liste).

Im Mai 2006 wird das AltstadtBüro eröffnet. Der zu diesem Zeitpunkt eingestellte AltstadtManager Carsten Bonas wird zwei Monate später durch die Altstadtmanagerin Dr. Sonja Hock
ersetzt. Sonja Hock ist beim AltstadtForum angestellt und wird von einer Lenkungsgruppe aus den Beteiligten von "Leben findet Innenstadt" (Stadt Erlangen, City-Management, AltstadtForum, Vertreter der Gastronomie und des Einzelhandels) geführt.

Am 27 Juli 2006 wird mit über 80 Gästen das AltstadtBüro offiziell eröffnet. Dabei werden zukünftige Projekte wie den AltstadtTaler kommuniziert und der neue Folder zum Projekt "Leben findet Innenstadt" präentiert.

Ein wichtiges Projekt vom Altstadtforum im Rahmen von "Leben findet Innenstadt" ist die Vereinheitlichung der Ladenöffnungszeiten in der Altstadt. Dieses Ziel wird auf den regelmässigen Treffen der Gewerbetreibenden in Zusammenarbeit mit dem City-Management verfolgt.

Der AltstadtBrand wird anlässlich des 300. Jahrestages des Brandes in der historischen Altstadt kreiert. Es handelt sich um einen hochwertigen Birnenbrand, der sich vorzüglich als Geschenk (mit Altstadtbezug) oder natürlich auch zum selbst genießen eignet.

Ein Altstadtplan soll alle Angebote der Altstadt übersichtlich darstellen. Ähnlich, wie in einem Kaufhaus oder einer Mall kann der Besucher sich dann anhand eines einheitlichen Planes orientieren. Ergänzt werden soll das durch eine Produkt- und Dienstleistungs-Datenbank im Internet, die es auch in gedruckter Form (AltstadtKatalog) geben wird.

Um Bürger, Imbissbetreiber und Politik auf das Problem der starken Verschmutzungen in der Altstadt hinzuweisen, führt das AltstadtForum mit "Leben findet Innenstadt" am 18. Oktober 2006 die Aktion "Sauberes Pflaster" durch.
Oberbürgermeister Dr. Balleis hat selbst Hand angelegt und mit einem speziellen Tiefdruckreiniger einige Probeflächen des Pflasters vor dem Altstadtbüro am Martin-Luther-Platz 3 gereinigt.
Dabei hat er zugesagt, sich für eine regelmässige Reinigung des Pflasters in der Altstadt einzusetzen.

Der AltstadtTaler wird im November 2006 konkret. Es handelt sich um eine Regionalwährung, mit der Liquidität in der Altstadt gebunden werden soll, um so zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Förderung dieses Bereiches beizutragen. Ein Folder zum AltstadtTaler liegt im AltstadtBüro aus.

Das AltstadtForum und "Leben findet Innenstadt" beteiligen sich an einer Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz "Seht, welch kostbares Erbe" im Rathaus, die am 9. November 2006 eröffnet wurde.

Die Werbung von neuen Mitgliedern im AltstadtForum (Förderverein) ist eine wichtige Dauer-Aufgabe. Nur mit einer ausreichenden Zahl von Mitgliedern und damit Mitgliedsbeiträgen kann die Arbeit zu Gunsten unserer Altstadt langfristig fortgesetzt und abgesichert werden. So ist es das Ziel, auch die Aktivitäten innerhalb von "Leben findet Innenstadt" über die Projektlaufzeit von zwei Jahren hinaus fortzusetzen.

Dank eines Sponsorings des Freundeskreis Erlanger Altstadt konnte das Altstadtmanagement vier Postkarten von der Orangerie Erlangen produzieren. Der Erlös der Postkarten kommt der Orangiere und der Altstadt zugute.

Im Frühjahr 2007 erscheint das Bonusheft Altstadt. Mit diesem Gutscheinheft wird für den Besuch der Altstadt geworben. Viele Gastronomen und Einzelhändler beteiligen sich.

Für den 5. Mai von 12 bis 18 Uhr ist der "Tag der Altstadt" geplant. Dieser Aktionstag wurde am 21. September 2006 in einer Arbeitssitzung des Fördervereins beschlossen.

Die Idee findet viele Anhänger. Am Tag der Altstadt wird es über 60 verschiedene Aktivitäten in der Altstadt geben. Als Schirmherr konnte OB Balleis gewonnen werden.