Erlanger-UDer Begriff "Erlanger-U" steht für die westliche, südliche und (zum Teil) östliche Umfahrung der Innenstadt.
Weitere Informationen
Das Erlanger-U
Eine vollständige Beschreibung des Erlanger-U findet sich in den Leitlinien oder in der Altstadtzeitung Juni 2005.
Bürgerinfo 1 zum Erlanger-U
Bürgerinfo 2 zum Erlanger-U
Gespräche 2003/2004 mit PlanungsamtLiebe Mitstreiter,
bei unseren beiden Gesprächen am 04.12.03 (Büro) und am 03.02.04 (Ortstermin) mit Herrn Erler von der Verkehrsplanung wollten wir (Utz, Tilo und ich) ausloten, wie die Planer zu unseren Vorschlägen in den o.g. Bürgerinfos 1+2 stehen. Die wesentlichen Aussagen fasse ich wie folgt zusammen.
1. Allgemeine Info: es gibt 4 Signalzeitpläne: 06.00-08.30 (stadteinwärts), 08.30-15.30, 15.30-19.00 (stadtauswärts), 19.00-06.00 am Langen Johann und am Martin Luther Platz können die Busse die vor ihnen liegenden Ampeln freischalten (Busbeschleunigungsmaßnahme) lt. Stadtratsbeschluß sei eine Beschleunigung des ÖPNV gewollt in 2 Jahren soll ein neuer Verkehrsrechner 10% Reisezeiteinsparung für die Busse bringen (Voraussetzung für Zuschüsse) die Ampelphasen hängen auch von der Länge der Fahrspur ab keine Grünzeit verschenken Meinung von Herrn Erler: Autofahrer lassen sich nur z.T. durch Ampeln auf gewünschte Routen lenken.
2. Konkrete Aussagen zu den BI´s: BI1: bei Umwidmung müsste Geradeaus-Spur verlängert werden, zu Lasten der Gegenrichtung aber nur max. um 50m nach Westen möglich, Nutzen sei zweifelhaft BI2: grüne Welle von der Martinsbühler nach links in Westtangente: z.Z. 10-15sec grün, Verlängerung würde entgegenkommenden Verkehr (Busse) behindern Gegenrichtung: z.Z. 15-30sec grün (über Schleife von den Autos beeinflußbar), Verlängerung allein bringt nichts, da Verkehr schon jetzt nicht immer nach Westen abfließen kann.
Mein Eindruck: Herr Erler war sehr freundlich und geduldig, ohne entsprechende Vorgaben durch den Stadtrat sieht die Verwaltung m.E. aber keinen Handlungsbedarf und stellt den Status Quo als Optimum (was wir nur schwer widerlegen können) und das MIV-Aufkommen als feste Größe hin. Deswegen macht es m.E. auch wenig Sinn (und war auch nicht unser Ziel!), mit der Verwaltung über die Lenkbarkeit des MIV oder eine weitere Verlagerung vom MIV auf den ÖPNV zu diskutieren. Im Bereich Schlachthof geht es wirklich eng zu, bei entsprechendem Willen sehe ich aber durchaus noch Möglichkeiten, die Situation auf Grundlage der vom AF gemachten Vorschläge zu verbessern, eine weitere Verlagerung vom MIV zum ÖPNV - z.B. als Folge der o.g. Reisezeitersparnis beim ÖPNV - würde dabei helfen.
Deshalb sollten wir unseren Weg, die öffentliche Meinung über BI´s für unsere Verbesserungsvorschläge zu gewinnen, um auf diesem Wege auf den Stadtrat zu wirken, weitergehen - insbesondere, nachdem wir hierbei unlängst sogar von den EN Unterstützung erfahren durften. Dabei müssen wir einer weiteren Verlagerung vom MIV auf den ÖPNV, die ja auch zentraler Bestandteil der Leitlinien des AF ist, zunehmend Bedeutung zumessen.
Gruß Klaus Werner
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