Die Projektidee

Innenstädte sind starken Veränderungen ausgesetzt. Einkaufszentren auf der grünen Wiese verdrängen alteingesessene Geschäfte; Bewohner ziehen an den Stadtrand. In Folge stehen viele Geschäfte und Wohnungen in der Innenstadt leer und ehemals lebendige und vielseitige Quartiere veröden.

Eine große Chance, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist die Stärkung der Eigeninitiative von Eigentümern, Gewerbetreibenden und Bewohnern in der Erlanger Altstadt. Durch die Kooperation dieser unterschiedlichen Akteure und dem koordinierten gemeinsamen Handeln in enger Zusammenarbeit mit der Kommune können die vielfältigen Qualitäten und Potenziale unserer Innenstadtquartiere gestärkt und ein gemeinsamer Beitrag für eine zukunftsorientierte Innenstadtentwicklung geleistet werden.

Das Projekt

Die Werkstatt „Leben findet Innenstadt“ ist ein Vorhaben der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern. Die Werkstatt versteht sich als bayernweiter Arbeits-, Lern- und Kommunikationsprozess zur Aufwertung innerörtlicher Standorte.

Siehe auch: www.lebenfindetinnenstadt.de

Die wichtigsten Ziele und Maßnahmen im Überblick

  • Entwicklung von innovativen Ideen zur qualitativen Standortaufwertung
  • Beseitigung und Verhinderung von Gebäudeleerständen
  • Stärkung der Nutzungsvielfalt, Vitalität und Identifikation
  • Entwicklung kooperativer Verfahren, die Immobilieneigentümer, örtliche Wirtschaft und Bürger in ihrem eigenverantwortlichen Handeln unterstützen
  • Anstoßen von privaten Aktivitäten und Investitionen und Verbesserung der Rahmenbedingungen
  • Erprobung von Maßnahmen und Instrumenten freiwilliger öffentlich-privater Partnerschaften

Die Modellgemeinden

Für die Initiative „Leben findet Innenstadt – öffentlich-private Kooperationen zur Standortentwicklung“ wurden aus Bewerbungsunterlagen von 47 bayerischen Städten und Gemeinden zehn bayerische Modellgemeinden ausgewählt:
Bamberg, Erlangen, Forchheim, Fürstenfeldbruck, Kaufbeuren, Lanquaid, Neunburg vorm Wald, Bad Neustadt an der Saale, Passau und Wunsiedel.

Das Erlanger Projektgebiet

Ziel des Projekts ist die Profilierung und Steigerung der Attraktivität sowie des Bekanntheitsgrades der Erlanger Altstadt durch Kooperation zwischen Kommune, Gewerbetreibenden und privaten Akteuren. Die einmalige Struktur der Erlanger Altstadt, die durch den Mix von Wohnen, Einkaufen, Dienstleitungen, Handwerk und Kultur geprägt ist, soll erhalten und langfristig fortentwickelt werden. Es soll ein Altstadt-Profil mit eigenem Flair entwickelt werden, mit dem sich Bewohner, Hauseigentümer, Einzelhändler und Gastronomen identifizieren, um dadurch Synergieeffekte im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich zu schaffen.
    
Geplante Maßnahmen und Identität stiftende Aktivitäten wie

  • gemeinsame Verwendung des Altstadtlogos „Gern im Kern“
  • gemeinsame Kernöffnungszeiten im  „Kaufhaus Altstadt“
  • Ausweitung der Altstadtzeitung als wichtigstes Informationsmedium
  • Einführung des AltstadtTalers
  • Kreation des neuen Produkts „AltstadtBrand“
  • Erstellung eines Altstadt-Einkaufsplans sowie einer Produktdatenbank

Die Finanzierung

Die Finanzierung des Projektes wird zu jeweils rund einem Drittel über die Oberste Baubehörde, der Stadt Erlangen und den Gewerbetreibenden in der Altstadt getragen. Voraussetzung für die staatliche Unterstützung ist jedoch die freiwillige Selbstbeteiligung.

Die finanzielle Beteiligung von privaten Akteuren erfolgt über den Förderverein Altstadtforum und das City-Management Erlangen.

Ihre Ansprechpartnerin

AltstadtBüro Erlangen
Dr. Sonja Hock
Martin-Luther-Platz 3
91054 Erlangen
Tel.: 09131/6100 663
Fax: 09131/6100 665
E-Mail: hock@altstadt-erlangen.de

Weitere Informationen zum AltstadtBüro

Weitere Informationen zur AltstadtManagerin

Treffen der Gewerbetreibenden

Regelmässig erfolgen Treffen der Gewerbetreibenden in der Harfe. Hier erfolgt die Abstimmung mit den Gewerbetreibenden. Wesentlcihe Entscheidungen für die Projekte werden hier besprochen.

Zu den Protokollen

Zur Orientierung über die verschiedenen Gremien im AltstadtForum beachten Sie bitte die folgende Übersicht:
Gremien des Altstadtforums