Marketing- und Kommunikationskonzept der Altstadt

Dieses Konzept wurde entwickelt aus den Konzeptideen eines Brainstormings im Herbst 2003, in dem zu den folgenden Themen:

1. Hervorzuhebende Eigenschaften der Altstadt
2. Verbesserungspotentziale
3. Vernetzung und Kooperationen

Die Liste wurde seitdem ständig weiterentwickelt, ergänzt, priorisiert, gruppiert und auf konkret umsetzbare und wichtige Punkte gefiltert. Ausserdem wurde eine Reihe von Punkten an die Vertreterversammlung weitergegeben, da diese Punkte (Themen die eher auf der politischen Entscheidungsebene gelöst werden müssen) besser dort gelöst werden können. Ausserdem werden regelmässig bereits erledigte Punkte herausgenommen.

Es erfolgt auch eine Markierung, welches Gremium innerhalb des Altstadtforum sich der jeweiligen Themen annimmt. Dabei werden die folgenden Abkürzungen verwendet:

  • LFI: Leben findet Innenstadt, also das Kooperationsprojekt mit den Gewerbetreibeden in der Altstadt
  • FV: Förderverein Altstadtforum
  • FV!: Soll zeitnah und konkret vom FV angegangen werden
  • Markt: Initiative Markt des Alktstadtforum

Die 9 wichtigsten Themen

1. Die Altstadt der kurzen Wege

  • Als Vorteil kommunizieren (LFI)
  • Stadtplan, was gibt’s wo (LFI)
  • Grundrissplan (wie bei einer Mall) mit den Geschäften (LFI)
  • Entfernungen erlebbar machen, angeben in m oder in Minuten (LFI)
  • Parkflächen einbeziehen (in Plan) (LFI)
  • Stadtkarte, Angebot erlebbar machen (LFI)
  • Einkaufszentrum Altstadt (als Name) (LFI)
  • Plan schon am Parkplatz auf Infotafeln z.B. neben den Zahlstellen (LFI)
  • Farbkodierung der Geschäfte/Branchen auf den Plänen (LFI)
  • Attraktivität der Wege steigern
  • City Parkplatz (Großparkplatz West) um Zentrumsfunktion besser zu dokumentieren (Name)
  • Rampen an Bahnhofsauffahrt (oder Gerberei?) Rampe links und rechts für Radfahrer
  • Attraktivität leidet aufgrund Zustand der Straßen, kurze Wege dadurch nicht attraktiv
  • Altstadt Eingang Heuwaagstraße erlebbar machen
  • Größe der Information (Lesbarkeit)
  • Bereits vorhandenen Altstadtschaukasten (an Durchgang Gerberei) nutzen (LFI)
  • Langlebigkeit von Flyern nicht gegeben, nur als Unterstützung anderer Medien geeignet (LFI)
  • Optische Gestaltung Altstadtmarkt muss verbessert werden
  • Ruheräume und Gastronomie in die Pläne mit einbeziehen (LFI)
  • Datenbank, mit der ein systematischer Produktkatalog den Geschäften in der Altstadt zugeordnet wird (LFI)

2. Innenhöfe (FV)

  • EN Serie – jede Woche ein Innenhof
  • Führungen (FV)
  • Tafeln mit Hinweisen
  • Preis für den schönsten Innenhof (FV)
  • Attraktivität darstellen (z.B. Fotoausstellungen) (FV)
  • Geschäfte mit Innenhof ansprechen, diesen nutzbar machen (FV)
  • Optik stärker und besser für die Geschäfte nutzen
  • Innenhöfe die bereits offen sind herausstellen und als Beispiel darstellen (auch Kneipen, Cafes mit Innenhöfen)
  • Führungen mit Gastro Erlebnissen verbinden
  • Verbindung zu Citymanagement „Führer Hinterhöfe“
  • Bereits Bücher vorhanden (welche?)
  • Identifikation
  • Hinterhofverkauf (wie Garagenverkauf – Flohmarktcharakter)
  • Hinterhofmusik

3. Plätze in der Altstadt

  • Optik der Plätze verbessern
  • Fehlendes Grün MLP, wirkt zu kahl,
  • Sponsoring spezieller Fliesen am MLP
  • Barocke Plätze z.B. Terrakotta Pötte mit Pflanzen
  • Verkehrsprobleme und die Busse haben auch keinen barocken Ursprung!
  • Bestuhlung durch Lokale, Cafe, Tagesbereich
  • Bewässerung der Bäume und Pflanzen wird nicht durch Stadt gewährleistet?
  • Patenschaften für Bäume, Pflanzen etc.
  • AG ML Platz – Ideen der AG aufnehmen (FV !)
  • Schlossplatz Nutzung – Jahrmarkt mit Autoscootern hat da nix verloren (Markt)
  • Kinder Karussell belebt
  • Hugenottenplatz ist belebt (durch Bestuhlung, Cafee, Brunnen), Schlossplatz ebenso durch Cafebetrieb
  • Außencafe beleben Plätze (fehlt am MLP?)
  • Eckhaus MLP – als Panorama Cafe (Haus mit der Reinigung)
  • Sondernutzungen
  • Attraktivität am Tag herstellen, nur das belebt die Plätze

4. Leerstände reduzieren und Optik der Leerstände verbessern

  • Vermittlung aktiv gestalten
  • Gewollte Nutzungsstruktur definieren
  • Leere Schaufenster nutzen oder kaschieren (wie in Malls)
  • Ursachenforschung bzgl. Leerstände bzw. ständig wechselnder Mieter durchführen
  • Eigentümerstruktur transparent machen
  • Eigentümer ansprechen und einbeziehen
  • Auflagen durch die Stadt bzgl. Optik bei Leerständen
  • Nutzung Leerstände für Künstler
  • Subventionstopf schaffen
  • Vorteile der Altstadt besser kommunizieren, Standortwerbung
  • Bereitstellung von zentralen Werbematerialien durch Altstadtforum
  • Verantwortung für Ansicht der Altstadt, Häuser, Geschäfte etc. klar festlegen?
  • Vision für das „Einkaufszentrum Altstadt“ fehlt, was fehlt an Geschäften (evtl. auf Ausarbeitung von Prof. Krüger zurückgreifen?)
  • Kundenbefragung nutzen, aber richtig interpretieren
  • Satzung bzgl. Sauberkeit (z.B. der Scheiben ...)
  • Mietniveau prüfen, veröffentlichen

5. Infotafeln – festes Layout

  • Druck machen über Politik, OB, Presse damit Hinweis Schilder erlaubt werden (Bsp. Hotelhinweisschilder)
  • Konzept für Beschilderung fehlt noch, wenn vorhanden dann mit Druck umsetzen (LFI)
  • Gestaltung ist nicht klar (LFI)
  • Wo an welchen Plätzen, was? (LFI)
  • Inhalt (unterschiedlich, gleich – starr, flexibel?) (LFI)
  • Wer pflegt, beleuchtet, aktualisiert Infotafeln (Service?) (LFI)
  • Zuständigkeit Citymanagement? (LFI)
  • Checklisten bzgl. Infotafeln (vermutlich mit allen genannten und weiteren Punkten) (LFI)
  • Positives Beispiel der Nadeln nutzen (LFI)
  • Signalwirkung Altstadtquartier (Farbige Kennzeichnung, Absetzen) (LFI)
  • Ständiger Ballon über der Altstadt mit dem Logo „Gern im Kern“
  • Infoterminals (evtl. gesponsert mit Wasser von den Stadtwerken)
  • Infotafeln für Geschäftsleute (LFI)
  • Hinweisschilder an den Parkplätzen (LFI)
  • Symbolik (gleiche Symbolik für alle Altstadthinweisschilder gemeint) (LFI)
  • Eigene Litfasssäulen z.B. wie die 8 St. die von der Stadt aufgestellt werden – evtl. diese nutzbar? (LFI)

6. Überfrachtung, unattraktive Außenwerbung/Anlagen vieler Geschäfte

  • AZE Bilder von unattraktiven Auslagen, Geschäften (FV)
  • (Mini Mix – seit 2 Jahren keine Reaktion durch Stadt trotz Hinweisen)
  • Beispiele sammeln, notfalls Dienstaufsichtsbeschwerde wenn keine Lösung erfolgt (FV)
  • Konsequente Sammlung und Weiterverfolgung durch Hans Weller, momentan alles an Hans Weller melden (FV)
  • Alles mit Bildern dokumentieren
  • Konsequente Nachverfolgung sicherstellen
  • Gestaltungssatzung aufbereiten, überarbeiten – erst mal besorgen (FV)
  • Kommunikation bzgl. gewollter Gestaltung mit Einzelhändlern
  • Differenzierter Umgang mit Verfehlungen wird gewünscht
  • Positive wie negative Beispiele fotografieren und im Internet entsprechend platzieren, darstellen
  • Positive Negative Preise (gelbe Zitrone) für Gestaltung (FV)

7. Verbundenheit, Vernetzung - Vorteile Förderverein

  • Kinderbetreuung (FV)
  • Tag der Möglichkeiten/Tag der Altstadt (LFI)
  • Parkgebühren Erstattung
  • Zentrales Management notwendig
  • Mitläufer ausgrenzen oder zum mitmachen animieren
  • 10% Nachlass auf Weihnachtsbeleuchtung (wer mitmacht)
  • Skonto für Mitglieder (FV, AG Mitgliederwerbung)
  • Sichtbare Teilnahme in den Geschäften (bin Mitglied Charakter)
  • Rabattmarken, verschiedene Reihen, diese künstlerisch ausgestalten als Sammlerstücke
  • Spezielle Altstadtbezogene Preise, nur die volle Karte berechtigt zu ......
  • Essensgutscheine, Theaterkarten
  • Exklusiv Charakter (gibt es nur für Fördervereinsmitglieder) kann helfen
  • Neujahrsempfang Altstadt, in Verbindung mit Neujahrskonzert (FV !)
  • Mitgliederwerbung (FV !, AG Mitgliederwerbung)

8. Altstadttaler

  • Regionalwährung bindet Käufer in der Altstadt, schafft Bindung und Exklusivität (LFI)
  • Förderverein profitiert ist Träger des Altstadttalers (LFI)
  • Altstadttaler koppeln an Rabattmarken (LFI)
  • Verschieden Prägungen wg. Sammler Charakter (LFI)
  • Kalkulation aufstellen (LFI)
  • Vorhanden Modelle checken (www.regiogeld.de) , Vorteile vermarkten (LFI)
  • Erfahrungsberichte einholen und auswerten (LFI)

9. Gepflegte Altstadt

  • Aktion "Sauberes Pflaster"
  • AZE nutzen, Internet – Positive Beispiele herrausstellen
  • Positive Beispiele aus anderen Städten zeigen und nutzen
  • Wettbewerbe ausloben (FV !)
  • Vorher nachher Darstellungen – auch durch Retouschierte Darstellungen – so könnte es aussehen wenn ... (FV !)
  • Investitionskampagne, Zukunft zeigen z.B. über Pläne, Kommunikation was schon alles erreicht wurde, wie viele Häuser bereits renoviert sind, was sich schon alles bewegt hat, wie viel Geld bereitsinvestiert wurde ...
  • Daten besorgen, auswerten – Quellen?
  • Eigentümer, Baufirmen (die positive Beispiele sind) loben, motivieren über diese zusätzliche Werbung
  • Urkunden verschicken – evtl. mit 2 Karten für Altstadtkonzert für positive Sanierungen usw. (FV !)
  • Feedback geben wie Dinge ankommen, Feedback einholen
  • Verbinden mit dem Marketing des Fördervereines
  • In Verbindung mit Sanierungsgebiet positive Beispiele hervorheben.
  • Plakate mit positiven Beispielen
  • Zeigen, dass in der Altstadt investiert wird
  • Rätsel in AZE mit Abbildung altes Haus vor Renovierung. Wo war das?

10. Sonstige Ideen und Aufgaben

  • Verkehr / Mobilität
    • BAB-Abfahrt „Altstadt“ (FV !)
    • Hinweis „Altstadt“ für Fußgänger
  • Gesellschaftliches Leben
    • Kinder- und Familienaktionen
      • Spielplatzbüro ansprechen
      • Aktionen anstossen
      • Jugendamt ansprechen
    • es fehlen Spezialgeschäfte
    • Aktive Ansiedlungsmarketing AZE
    • Neujahrsempfang Altstadt
  • Kunst und Kultur
    • keine Verknüpfung zwischen Kultur und Geschäften, Einbindung der Kunstin Geschäften, Kunst und Gewerbe vernetzen, mangelnde Vernetzung Kultur/ Geschäfte (LFI)
    • zu wenig Kunst im öffentlichen Raum
    • an langen Samstagen auch Öffnung der kulturellen Einrichtungen
    • Galerieführungen
      • Aktionen wie Tag der offenen Tür, Durch die Altstadt zur Kunst etc. ausbauen
    • Werbung in Uni für Kunstgeschäfte in der Altstadt
    • Insgesamt Unis und Unikliniken in Kommunikation einbeziehen; z.B., AZE auslegen etc.
      • Dazu einzelne Lehrstuhlseriteriate ansprechen, weil keine zentraleEinrichtung existiert
  • Kommunikation
    • fehlendes einheitliches Auftreten der Altstadt
    • fehlende Positionierung der Altstadt
    • zu wenig Altstadtbewusstsein, fehlendes Außenmarketing
    • keine Werbestruktur (Koordinierung von Werbeaktivitäten)
    • Reiseführer Altstadt, Reiseinformationen (FV)
    • Zusammenführen von Kontakten
    • Vermittlungsbörse
    • Höhere Stellen mit einbinden zum „anschieben“ (FV)
    • Sponsoren, konkretes Sponsoring
    • Einkaufsgemeinschaften bilden, Strom-Pool, Rahmenverträge fürMitglieder des AF (FV, AG Mitgleiderwerbung)
    • Bürgerbeteiligung und –versammlung, alle Beteiligten an einen Tisch(Altstadtstammtisch) Altstadtstammtisch, Altstadt-Club (FV!)
    • Internet als Kommunikations-Plattform, vernetzter Internetauftritt derAltstadt
    • Einbindung des GVE
    • Einheitlicher Verteiler zur Kommunikation (AZE, Fax, E-Mail)
    • Beteiligung von Immobilieninhabern
    • Werbung an den Uni-Kliniken, Hotels, AZE dort unterbringen
    • Eintrittskarten für Werbung nutzen
    • Altstadtlogo muss auf Altstadtkarten
    • „Was ist wo in der Altstadt?„ (für Neubürger), Altstadtführer,
    • Immobilienwerbung
    • Kommunikation mit Nachbarstädten
    • Erfahrungsaustausch mit gleichgesinnten Organisationen in anderen Städten
    • Altstadtkarte für gesamtes Angebot
    • Angebotsbündelung z.B. Bonhefte / Gutscheinhefte Altstadt (gemeinsame)
  • Identifikationssymbole
    • Altstadtbier, I like Altstadt, Altstadtprodukte, Maskottchen (Löwe)
    • Jeder dokumentiert Verbundenheit durch Schild, das Besuchern Vorteilebringt z.B. Altstadtkarte --> Win-Win, Eigendynamik, Vergünstigungen etc. Förderverein
    • einheitlicher Auftritt der Altstadt
    • Altstadtbrand (FV!)